Warum bin ich nicht erfolgreich

„Warum bin ich nicht erfolgreich?“ Ich verrate es dir!

Warum bin ich nicht erfolgreich? Was mache ich falsch? Sind die anderen vielleicht einfach doch viel besser als ich? Wenn du dir diese Fragen vielleicht schon öfter gestellt hast und nun diesen Artikel liest, gehe ich davon aus, dass du die Antwort bis heute nicht gefunden hast! Vielleicht zäumen wir das Pferd erst einmal von hinten auf...

Was bedeutet für dich "erfolgreich sein"?

Ich arbeite, wie du vielleicht auch, als Freiberuflerin. Mein persönlicher Erfolg ist es, dass ich von einem Job leben kann, den ich liebe. Der mir Spaß macht. Vielleicht ist dies nicht jeden Tag so, an manchen Tagen habe auch ich nur eine begrenzte Lust mich an den Schreibtisch zu setzen, aber im Grunde liebe ich was ich tue. Ich habe meine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht. Das ist der für mich größte Erfolg in meinem bisherigen Leben - dass ich dabei jetzt nur von den beruflichen Erfolgen spreche, ist dir hoffentlich klar.

Viele Jammern, dass sie nicht erfolgreich sind. Fragt man aber, was denn der Erfolg ausmacht, wissen die wenigsten eine Antwort darauf. Ist jemand erst dann erfolgreich, wenn er/sie mindestens 5.000 Euro Gewinn im Monat macht? Oder ist jemand bereits erfolgreich, wenn er/sie gut von seinem Job leben und dabei jeden Monat seine Ausgaben finanzieren kann?

Definiere dir deinen persönlichen Erfolg und denke dabei in kleinen Schritten. Du musst nicht das mega Geld machen, um dich als erfolgreich zu bezeichnen!

"Warum bin ich nicht erfolgreich mit meiner Idee?"

"Die anderen sind einfach besser! Die haben den finanziellen Backround, sich etwas großes aufziehen zu können. Klar, dass ich gegen die keinen Erfolg haben kann!"

Blödsinn! Ich erzähle dir was, während ich hier auf dem Balkon sitze, den Laptop auf dem Schoss habe und mein Hund vor mir liegt und dabei lauter sägt, als die Kettensäge, die ich einige Häuser weiter vernehme. Ja, ich habe das Privileg vom Balkon aus arbeiten zu dürfen. Die Sonne zu genießen. Doch warum hat sich bei mir der Erfolg eingestellt? Ich bin doch auch "nur" eine von vielen! Wie viele Menschen (allein in Deutschland) arbeiten als Texter? Sind als Blogger erfolgreich und verdienen damit ihren Lebensunterhalt? Du kennst die Antwort: Eine ganze Menge. Die Konkurrenz ist demnach riesig. Bin ich einfach nur besser als die anderen? Habe ich spezielle Fähigkeiten? Die Antwortet lautet "Nein!".

Was mich (und die anderen Erfolgreichen) von den Erfolglosen unterscheidet

Ich habe durchgehalten.

Ja, mehr ist es nicht. Drei Worte, die meinen Erfolg ausgemacht haben. Ich habe einfach nur durchgehalten. Dies ist der Punkt, warum manche es zur Olympiade schaffen und andere nicht, obwohl beide die gleichen Voraussetzungen dazu hatten. Die meisten Erfolglosen scheitern, weil sie einfach irgendwann aufgeben (Nachlesen kannst du dies übrigens auch im Buch von Tim Ferriss "Tools der Titanen").

Gut sind viele. Gut genug, um es zu schaffen und gut genug, um mit dem, was sie tun, ihr Leben füllen zu können. Doch dann kommt eine Durststrecke, ein Tiefpunkt, was auch immer. Irgendeinen Grund gibt es meistens, der zum Aufgeben führt. Das Ziel vor Augen, zum Greifen nahe und dennoch scheint der Weg dorthin plötzlich zu lang. Glaube mir, ich kenne diese Phasen. Auch ich war schon in Phasen, in denen ich dachte, dass das alles nichts bringt. Je nach Projekt oder Plan, dauert es jedoch manchmal Monate, bis sich der Erfolg einstellt. Da müssen wir uns alle nichts vormachen. Oder kennst du einen Spitzensportler, der innerhalb weniger Wochen zu den besten Sportlern der Welt gehörte? Eben!

Lass mich ehrlich sein...

Wenn du dir die Frage stellst "Warum bin ich nicht erfolgreich?", dann bist du auf dem richtigen Weg. Nur wer sich Gedanken macht, warum etwas klappt und warum manches nicht, kann etwas ändern. Aber ehrlich gesagt: Je mehr erfolgreich sind, desto größer wird die Konkurrenz für die anderen. Zumindest für den Moment. Je mehr sich sagen "Ja, das schaffe ich!" und wirklich machen, desto mehr Freiberufler wird es geben.

Aber, im Umkehrschluss, bedeutet dies auch: Konkurrenz belebt das Geschäft. Zumindest für den Moment. Als ich angefangen habe als freiberufliche Texterin zu arbeiten, war ich im ersten Moment leicht geschockt. So viele, die den gleichen Wunsch haben, auf gut bezahlte Jobangebote den Zuschlag zu bekommen. Ich habe heute nicht viele Kunden, dafür aber nur welche, mit denen ich seit Monaten (teilweise auch Jahren) gut zusammenarbeite. Klasse statt Masse, das ist für mich wichtig. Von zwei dieser Kunden weiß ich, warum sie sich damals, trotz großer Konkurrenz, für mich entschieden haben: "Ich suchte jemanden für längerfristig. Die wenigsten halten durch..."

Und das ist der Punkt, warum manche erfolgreich sind und andere nicht. Viele geben zu früh auf, aus welchen Argumenten auch immer. Dies ist für diejenigen positiv, die am Ball bleiben, denn diese bekommen dann den Zuschlag. Den Job, den der andere einfach irgendwann aus mangelnder Motivation aufgegeben hat.

Meine Tipps, wie auch du erfolgreich wirst - und bleibst

Frage dich, warum du erfolgreich sein möchtest

Willst du von der Tätigkeit einfach nur nebenher leben können oder ist es dein Ziel, aus deinem Wunsch etwas zu kreieren, von dem du deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst?

Wenn du die finanzielle Unabhängigkeit liebst und dir nicht länger von einem Chef vorschreiben lassen magst, wann du gefälligst Urlaub zu nehmen hast - und wann nicht - dann ist die Freiheit als Freiberufler vermutlich der Grund, warum du in deiner Tätigkeit erfolgreich sein magst.

Fakt ist: Wer sich unabhängig machen möchte (von einem Chef, um sein eigener Chef zu werden) ist eher bereit, mehr dafür zu tun. Bist du es?

Motiviere dich - nicht nur bei Durststrecken

Ich arbeite als Freiberuflerin und sitze dabei alleine in meinem Büro - wahlweise auf dem Balkon. Ich habe niemanden, mit dem ich mich bei "blöden" Phasen mal austauschen kann oder der mir auf die Schulter klopft, wenn ich etwas gut gemacht habe - dass muss ich schon selbst tun. Meine Motivation ziehe ich mir aus dem Internet oder aus Büchern. Ich lese Storys von anderen, die auch mal schlechte Phasen hatten, aber gleichzeitig darüber berichten, wie erfolgreich sie jetzt sind. Es pusht mich, wenn ich lese, dass auch andere einfach "nur" durchgehalten haben und dies schon in den meisten Fällen der Schlüssel zum Erfolg ist! Bücher, welche ich dir empfehlen kann, sind: "I love Mondays" von Tim Chimoy oder "Die "4 Stunden Woche" von Tim Ferriss. Weitere interessante Bücher für Freiberufler und Selbstständige findest du unter diesem Link!

Sei dir bewusst, was du tust

Die Motivation ist am Meeresgrund und tiefer? Du liegst bereits unter der Decke, willst keinen mehr hören und sehen und bist der Meinung, dass du nun endgültig gescheitert bist? Alles ist sinnlos, die Arbeit ist vergebene Liebesmüh gewesen und auch das investierte Geld hättest du besser in einen Urlaub investiert? Glaub mir, auch diese Gedanken kenne ich. Aber in genau diesen Momenten mache ich mir bewusst, welche Konsequenzen mein Handeln, mein Aufgeben, hätte. Ich müsste mich wieder anstellen lassen. Muss mich an Arbeitszeiten halten, in denen ich an einen Bürostuhl gefesselt bin, obwohl ich jetzt draußen auf dem Balkon in der Sonne sitzen könnte. Ich muss meine Urlaubstage dann nehmen, wenn es dir Firma zulässt - und nicht, wenn ich eine Pause brauche und das Wetter passt. Ich muss mich mit Kollegen rumärgern, Fehler von anderen ausbaden und kann die Methoden vom Chef noch so blöd halten, muss sie aber dennoch täglich anwenden und den Kunden erzählen, wie toll Produkt X doch ist - auch, wenn ich selbst nicht davon überzeugt bin. Will ich das? Nein, niemals wieder!

Was ich tue, wenn nichts mehr geht

Wenn ich mich gerade zu nichts mehr aufraffen kann, dann gibt es für mich nur folgendes: Ich schnappe mir die Hunde und gehe eine große Runde spazieren. Lasse meine Gedanken zu Hause oder reflektiere sie in einer neutralen Umgebung - auf jeden Fall nicht am Schreibtisch! Oder ich gehe ausreiten, denn dabei habe ich kurioserweise noch nie an die Arbeit gedacht. Da befallen mich eher so Gedanken "Welche Galoppstrecke nehme ich heute? Warum hat der Galoppwechsel nicht geklappt und mit wem könnte ich mal wieder ausreiten gehen?" Wenn ich einen "Keine Lust auf nix-Tag" erwischt habe, lege ich mich auf den Balkon (wahlweise die Couch) und tröste mich mit Schokolade und einem guten Buch. Irgendwann, meist gegen Abend, überfällt mich dann der Gedanke "Wenn ich jetzt aufgebe, bin ich genauso wie die anderen Erfolglosen - selbst Schuld an der Situation, warum ich nicht erfolgreich bin..."

Sei schlauer als die anderen

Mach nicht den gleichen Fehler wie viele andere, die sich dann fragen "Warum bin ich nicht erfolgreich?". Du weißt jetzt, dass Erfolg in den meisten Fällen nur vom Durchhaltevermögen herrührt. Denk doch nur an J.K.Rowling! Hätte sie damals nicht durchgehalten und direkt nach der ersten Absage für Harry Potter aufgegeben, dann wäre sie heute nicht dort, wo sie ist! Durchhalten, weitermachen - überhaupt machen. Glaube nicht, dass sich der Erfolg von alleine einstellt. Blödes Märchen, was uns gern erzählt wird und nur ganz, ganz selten stimmt. Tue etwas für deinen Erfolg. Plane nicht zu viel, sondern mache dafür. Manche Menschen planen ihr Business von A bis Z. Warum dies meist schief geht, kannst du hier nachlesen.

Vergiss zudem nie, dass "blöde Phasen" absolut normal sind. Gönne dir einfach eine kleine Auszeit - und wenn es nur ein halber Nachmittag in der Sonne ist und meist sieht das ganze danach schon nicht mehr so dramatisch aus. Wenn du die Möglichkeiten hast, dann nehme bewusst ein paar Tage Abstand von deinem Business und fahre ans Meer! Oder gehe mit deinen Mädels auf eine Party, tanze, bis dir die Füße weh tun und du dich fragst, wann du das letzte Mal so viel Spaß hattest.

Was du vermeiden solltest, wenn du erfolgreich sein willst - langfristig

Pläne und Ziele bzw. Träume sind wichtig im Leben, aber verbeiße dich nicht an ihnen. Du weißt, was du tun musst, um mit deinem Business erfolgreich zu sein. Und wenn du realistisch denkst, dann weißt du auch, dass du nicht in wenigen Wochen an dein Ziel kommst. Daher mache dir die Zeit bis zum Erfolg (und auch danach) so schön wie möglich. Vergrabe dich nicht von morgens bis abends in deinem Büro, sondern nimm aktiv am Leben teil! Probiere eine neue Sportart aus, gehe mit deinen Mädels essen oder veranstalte eine DVD-Party. Egal was, aber mache deinen Job nicht zu deinem Chef! Du bist dein eigener Chef und wenn du dich selbst motivieren kannst und dein Leben genießt, wenn du dir stets darüber bewusst bist, dass du nur durchhalten musst und die guten Zeiten von ganz allein wieder kommen, dann bleibst du erfolgreich - versprochen!

15 Comments

  • Tabea 29. Juli 2017 at 20:15

    Haha, was für ein Zufall… in meinen geplanten Posts ist ein fertiger Beitrag, in dem ich mir eine ähnliche Frage stelle. Wenn man schon über vier Jahre lang den gleichen Blog führt, fragt man sich eben doch irgendwann, warum man gerade mal knapp 1000 Aufrufe pro Monat verzeichnet…

    Dne Definiton von Erfolg mag ich sehr – und aus dieser Sicht habe ich auch einen gigantischen Erfolg vorzuweisen: Ich habe ein Hobby gefunden, was ich liebe. Trotzdem ist ein Blog für mich erst erfolgreich, wenn die ein oder andere Firma Kooperationen anbietet und der Blog damit so große Einnahmen erzielen kann, dass man davon das Hosting stemmen kann. ALso das, was ich mir gerade wünsche, wären 50€ im Jahr… aber aktuell habe ich noch nie eine Kooperation für Geld machen können und nur ein unverschämtes Angebot erhalten.

    Ich weiß echt nicht, ob es bei mir am Durchhaltevermögen liegen kann – seit ca. 2 Jahren veröffentliche ich ca. alle 2-4 Tage einen Artikel, mit dem ich vollkommen zufrieden bin.

    Dass du deine Kunden so an dich binden kannst, ist wirklich schön. Mir bedeutet es ja auch eine ganze Menge, dass meine Leser teilweise fast jeden meiner Posts ausführlich kommentieren. Da sind echt schon Blogger-Freundschaften entstanden 🙂

    Warum ich erfolgreich sein möchte? Weil ich ein Pony besitze und das eigentlich mein ganzes Geld vernichtet – da ist für den Blog nichts mehr übrig, weswegen der sich in einem Jahr bestenfalls selbst finanzieren können sollte, da dann die nächste Vorauszahlung für den Webspace fällig ist. Ansonsten habe ich das Gefühl, mein Leben ist erfolgreich genug – Ich habe ein duales Studium begonnen und somit einen Arbeitsplatz, sodass ich nicht vor finazieller Not, die mich zum Ponyverkauf zwingen würde, fürchten muss.
    Aber egal, ob ich es noch schaffe, so erfolgreich mit dem Blog zu sein, wie ich mir das wünsche, oder eben nicht – aufgeben ist keine Option, weil mir dann ein wundervolles Hobby fehlen würde… dann verzichte ich lieber auf alle Urlaube und sowas.

    Hätte ich nicht so eine Angst davor, dass ich mal Monate mit zu wenig Geld hätte, dann würde ich auch vom Freiberufler-Leben träumen… aber momentan brauche ich einfach die finanzielle Sicherheit, weil mir das Pony eben alles bedeutet – und außerdem wüsste ich nciht, mit was ich mich ohne abgeschlossenes Studium selbstständig machen könnte.

    Dass du Spaziergänge und Ausritte zum ABschalten brauchst, kann ich gut verstehen. Das mache ich auch immer, wenn mir die Welt auf den Kopf fällt! Joggen ist manchmal auch nicht schlecht…

    Hach, irgendwie mag ich diesen Post – weil er sich eben nicht nur auf das Freiberufler sein anwenden lässt, sondern auf fast alles im Leben. Ich hoffe, du verzeihst mir daher, dass ich das für mich aufs Bloggen bezogen habe 😉

    Liebe Grüße

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    • DieFreiberuflerin 30. Juli 2017 at 7:44

      Hahaha, ganz im Gegenteil, ich finde es toll, dass du das auf dich als Blogger ebenfalls passend findest!

      Ich kann deine Gründe für den Erfolg verstehen. Würde es bei mir nicht so laufen, dann müsste ich mich auch von Hobbys und dem Pferd trennen – allein dafür lohnt es sich schon, sich jeden Tag erneut an den Schreibtisch zu begeben 🙂

      Mit den Kooperationen bei dir und warum es nicht klappt habe ich eine Vermutung. Wenn du magst, schreibe ich dir hierzu gern mal eine Mail.

      LG an dich und einen schönen Sonntag dir 🙂

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  • Lila 30. Juli 2017 at 13:55

    Ich weiß, was ich kann, tue sehr viel dafür und bin weder erfolgreich noch zufrieden. Das liegt daran, dass ich meinen Erfolg nicht an den abgeschlossenen Projekten oder an der Qualität messe, da diese für mich selbtsverständlich ist, weil ich einen sehr hohen Anspruch an mich habe und alles durchziehe, was ich mal angefasst habe.
    Ich messe meinen Erfolg an Feedback – etwas, was mir seit Jahrem fehlt. Ergo fängt man an Freunde zu nerven, Leute nach Feedback zu fragen, Seminare zu belegen, noch härter zu arbeiten und präsenter zu sein – Nichts ändert sich. Wenn man anderen Leuten nicht permanent in den Hintern tritt, kriegt man nie eine Meinung zu dem, was man da treibt, als sei es vollkommen egal, wie viele Stunden man an seinen Werken gesessen hat und selbstverständlich. Gerade dann wirds kritisch, denn die meisten möchten in Ruhe gelassen werden. Zudem sollte Feedback bitte von einem heraus kommen und nicht erzwungen werden.
    Ich brauche Feedback um weiter zu kommen und Ansporn zu haben, Neues auszuprobieren und zu lernen. Außerdem gibt mir Feedback das Gefühl, dass meine Dinge nicht vollkommen austauschbar und nutzlos sind und eine Bestätigung dafür, dass man mich wahrgenommen hat.
    Manche Leute gaben mir den Rat, mit dem zufrieden zu sein was ich erreicht habe. Anderen reicht die Tatsache, dass man überhaupt etwas abgeschlossen hat. Warum macht es mich nicht glücklich, Dinge alleine für mich zu tun?
    Ich stecke schon seit Jahren in einem riesigen Motivationsloch und weiß da nicht mehr raus. Erst gestern fragte ich mich, wofür ich alles tue, wenn es so viele Leute da draußen gibt, die wesentlich erfolgreicher sind als ich. An der Qualität liegt es nicht.

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    • DieFreiberuflerin 31. Juli 2017 at 7:57

      Ich kann dich verstehen und was du meinst, muss aber gestehen, dass ich hier keine Ahnung habe, wie du aus diesem Teufelskreis herauskommen kannst…

      Zufrieden zu sein mit dem, was man erreicht hat – ja, das sagen viele, aber auch mir reicht so etwas nicht. In diesem Punkt kann ich dich ebenfalls verstehen.

      Von wem erwartest du denn Feedback? Wirklich von „nahe stehenden“ Personen? Oder von fremden Menschen zu deinen „Werken“ (Werken in Anführungszeichen, weil ich ja weiß, dass es da einige von dir gibt, die ich nur nicht näher hier benennen will ;)). Wissen die Personen, dass du Feedback haben willst und brauchst?

      Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass Feedback oft auch gar nicht gewünscht ist, vor allem, wenn es auch mal kritisch konstruktiv ist…. Vielleicht trauen sich manche Leute auch einfach nicht?

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      • Lila 3. August 2017 at 20:22

        Ich habe zwei, drei sehr enge Freunde, die wertvolles und ehrliches Feedback geben und mich unterstützen. Mir fehlen Kritik und Unterstützung von Konkurrenten und Konsumenten. Ich benötige die Konkurrenten, damit ich einschätzen kann, wie meine Qualität im Vergleich zu anderen abschneidet und fachliches Wissen erwerbe. Ich benötige Konsumenten, weil es letztlich diejenigen sind, die es erreichen soll. Zur Zeit lebe ich in einer Blase. Ich bin stolz auf das was ich erreicht habe, aber es erscheint mir sinnlos, weil es niemand anerkennt oder sieht. Ich komme aus dieser Blase nicht heraus, weil ich niemanden kenne, der mir Kontakte nach außen vermitteln kann.

        Als ich Probeleser gesucht habe, hab ich sehr viele Leute angeschrieben, aber es kam nur von den selben drei Nasen etwas zurück. Ich musste bei allen anderen mehrmals nachhaken. Selbst dann erhielt ich nur Larifari-Kritik, die man nicht umsetzen kann. „Ist nicht mein Geschmack“ oder „nett geschrieben“ ist so furchtbar aussagelos – Insbesondere dann, wenn wir von Probelesern reden, die normalerweise ein ganz anderes Genre lesen. Ich würde es schon feiern wenn jemand „Ich mag den Hauptcharakter nicht“ oder „Ich fand das Ende traurig“ sagen würde, denn dann weiß ich, ob man Sympathien aufbauen kann und ob jemand zuende gelesen hat. In anderen Bereichen würde es mich schon freuen, wenn die Statistik ein paar neue Besucher anzeigt.

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        • auchwasmitmedien 5. August 2017 at 12:12

          Feedback geben ist harte Arbeit. Das macht man nicht einfach so für jemand, ohne selbst etwas davon zu haben – wie ich neulich selbst schmerzlich erfahren durfte. Wesentlich ist auch, dass Du Leute fragst, die in dem Bereich kompetent sind, sonst bringt die Rückmeldung einen auch nicht sehr weiter. Das einerseits, auf die Leistung bezogen. Andererseits, was einen selbst betrifft, kann ich leider ebenfalls bestätigen, dass Feedback von außen nichts nützt, wenn man sich echte Anerkennung nicht selbst geben kann. Für mich bleibt dies ein wesentlicher Schritt, aber es wird noch lange dauern, bis ich es schaffe.

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          • DieFreiberuflerin 5. August 2017 at 13:51

            Ein sehr guter Einwand von dir. Das stimmt tatsächlich, denn wenn man Feedback gibt, dann soll es der Person ja auch etwas nützen – und diese Arbeit möchten sich die wenigsten machen – einerseits kann ich es sogar nachvollziehen, auch wenn es den, der es vielleicht braucht, runterzieht…

  • Ideen finden leicht gemacht - 3 Tools für mehr Kreativität 31. Juli 2017 at 6:50

    […] Wenn du dich fragst, warum sich bei dir kein Erfolg einstellt, dann kann ich dir den Artikel "Warum … […]

    Reply
  • Ziele setzen als Freiberufler - ohne Stress ans Ziel 31. Juli 2017 at 7:02

    […] Ziele und Belohnungen du dir setzt – und welche dich wirklich motivieren – ist natürlich bei jedem anders. Aber diese […]

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  • Kolumne: Warum es keinen mehr interessiert, dass du ein Girlboss bist 31. Juli 2017 at 7:20

    […] Je mehr wir Frauen darüber reden, dass wir "als Frauen" etwas geschafft haben, desto schlechter machen wir uns doch. Wir Frauen bereisen die Welt, machen uns selbstständig, eröffnen unser eigenes Business und können davon leben. […]

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  • Neidisch sein - das Erfolgsrezept für deinen Erfolg 31. Juli 2017 at 7:32

    […] bedeutet für mich: Ich möchte den Erfolg, den SIE feiert, auch haben. Will genauso viel verdienen/beliebt sein/Urlaub haben/(setze ein, was […]

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  • Das Erfolgstagebuch für mehr Motivation - push dich selbst! 31. Juli 2017 at 7:37

    […] Anzahl der geschriebenen Artikel wurde dort u.a. genauso verfasst wie die Tatsache, was ich dadurch an diesem Tag verdient […]

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  • I love mondays und warum dies mehr als nur ein Buchtitel ist 5. August 2017 at 9:11

    […] Welt als eigener Chef) trauen. Mut gehört dazu, ohne Frage. Dass sich Mut aber lohnen kann und man auf Dauer erfolgreich wird, wenn man den Mut hat, auch mal Durststrecken zu überwinden, kann man in den einzelnen […]

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  • auchwasmitmedien 5. August 2017 at 11:59

    Bislang der beste Beitrag aus meiner Sicht. Danke dafür und Dir viel Erfolg weiterhin.

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    • DieFreiberuflerin 5. August 2017 at 13:50

      Vielen Dank dir!

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