i love mondays

I love mondays und warum dies mehr als nur ein Buchtitel ist

I love Mondays… Kann ich diese Aussage bestätigen? Ist der Titel des Buches identisch mit dem, was mich jede Woche als Freiberuflerin erwartet? Wenn ich behaupte, dass ich als Freiberuflerin die Montage liebe, dann ist das nicht gelogen. Im Gegenteil! Für mich ist der Montag in meiner Arbeitswoche der liebste Tag. Lieber als der Freitag! Warum das so ist und wie ich das Buch „I love Mondays“ von Tim Chimoy finde, liest du in den folgenden Zeilen.


Warum „I love Mondays“ für mich nicht nur ein Buchtitel ist

Ja, ich liebe die Montage wirklich. Meine Arbeitswoche hat 5 Tage. Montag bis Freitag. Wenn nicht gerade irgendwas in der Woche dazu geführt hat, dass wichtige Aufgaben liegen geblieben sind, die ich am Wochenende nacharbeiten muss oder möchte, halte ich mir die Wochenenden von der Arbeit frei. Klappt nicht immer, aber doch meistens mittlerweile. Doch warum liebe ich den Montag nun? Der Montag, den doch eigentlich alle so verabscheuen und als schlimmsten Tag der Woche bezeichnen?
Der Montag ist für mich der entspannteste Tag. Ich starte am Morgen an meinem Schreibtisch mit einem Plan, was in dieser Woche zu erledigen ist, was liegen geblieben ist, aber nicht so hoch oben in der Prioritätenliste steht und verteile mir meine Aufgaben für die einzelnen Tage. Meistens brauche ich Montag Morgens nicht so viel Zeit dafür, da ich in der Regel schon am Abend grob für den nächsten Tag plane. Klappt nur Freitags nicht immer. Daher gibt es Montag Morgens einen Check, einen Plan und eine Verteilung der Prioritäten.

Beim Verteilen am Montag versuche ich zudem so zu planen, dass ich Donnerstags die letzten Aufgaben erledigt habe. Der Hintergrund: Aus Erfahrung weiß ich, dass in der Woche IMMER irgendwas dazwischen kommt, was meine Pläne durchkreuzt. Die Hunde „wollen“ spontan zum Tierarzt, ich selbst habe mit körperlichen Beschwerden zu tun, bin müde, die Sonne lockt mich länger als geplant auf den Balkon und eine Freundin meldet sich spontan und wir unternehmen was gemeinsam. Sport darf bei mir auch nicht zu kurz kommen und der Haushalt muss auch noch erledigt werden. Wer als Freiberuflerin von zu Hause arbeitet, kennt es vermutlich.


I love Mondays, weil…

….ich in der Regel an Montagen das meiste erledigt bekomme. Ich liebe es (kein Witz), wenn ich am Montag bereits Punkte von meiner To Do Liste von Dienstag abhaken darf (überhaupt ist abhaken etwas tolles!). Montag ist übrigens auch der Tag, an dem ich gern um 5 Uhr Morgens am Schreibtisch sitze. Das mache ich in der Woche auch gern, aber da ziehe ich es nicht so konsequent durch und lasse den Wecker aus, wenn ich abends das Gefühl habe, dass mehr Schlaf gut für mich ist. Grundsätzlich liebe ich es aber, wenn ich Morgens schon um 5 Uhr mit einem Cappuccino am Laptop sitze und meine Aufgaben in Angriff nehme, aber erzählt das mal einem Angestellten…


Warum mich „I love Mondays“ so begeistert

Ehrlich gesagt hatte ich vom Autor bis zum Lesen dieses Buches nie gehört. Gestolpert bin ich über „I love Mondays“, als ich auf Amazon nach einem motivierenden Buch für Freiberufler suchte. Doch worum geht es in dem Buch? Chimoy beginnt im Prinzip mit seiner eigenen Geschichte. Im ersten Jahr als Selbstständiger ist er mehr schlecht als recht durch sein Leben gekommen. Eine Motivation für andere? Eher weniger, aber dafür zeigt es, dass er ehrlich ist. Und wer ehrlich zu sich ist, der lernt aus diesem Buch, dass es auch nach einer ersten harten Phase bergauf geht und man letztendlich nur aus allem lernt. Ich bin der Meinung, wer weiß, wie tief es nach unten gehen kann, lernt den Weg nach oben – und sind die Sprossen auf der Leiter nach oben noch zu winzig – viel mehr zu schätzen.


Warum es ohne Mut nicht geht…

Des Weiteren geht es um den Mut. Mut ist ein wichtiges Kapitel im Leben eines Freiberuflers, denn ohne Mut wird man sich vermutlich niemals in die Höhle des Löwen (sprich in die Welt als eigener Chef) trauen. Mut gehört dazu, ohne Frage. Dass sich Mut aber lohnen kann und man auf Dauer erfolgreich wird, wenn man den Mut hat, auch mal Durststrecken zu überwinden, kann man in den einzelnen Geschichten unterschiedlicher „Querdenker“ wie Chimoy sie nennt, nachlesen. 16 verschiedene Menschen erzählen in knappen Worten von sich und ihrem Erfolg, wie es dazu gekommen ist und auch, welche Fehler sie auf dem Weg dorthin gemacht haben. Fehler, aus denen andere Selbstständige und Freiberufler nur lernen können! Das Buch hat (in der Printversion, die ich besitze) rund 160 Seiten. Das ist nicht viel, das Buch ist kurzweilig, aber es ist (für mich) ein Buch, voller Motivation. Ein Buch, welches mir zeigt, wie andere den Weg „nach oben“ geschafft haben. Welche Möglichkeiten sie hatten und letztendlich, dass für jeden der Erfolg etwas anderes bedeutet. Jeder hatte Träume und Wünsche und die unterschiedlichen Lebensweisen und beruflichen Entwicklungen sind für mich sehr interessant. Zudem zeigen die Geschichten der einzelnen Selbstständigen, dass man es in jeder Branche schaffen kann. Durchhalten und TUN – das sind mit die wichtigsten Faktoren auf dem Weg zu einem erfolgreichen Leben als Freiberufler.


Mein Buchtipp für Freiberufler

Wenn ich zwei Bücher an Freiberufler oder angehende Selbstständige verschenken würde, wäre es „I love Mondays“ und „Die 4 Stunden Woche“ (siehe meine Buchempfehlungen rechts im Kasten). Als Freiberufler muss man sich oft (täglich) neu motivieren und mir helfen Storys, Erfahrungen und auch Ideen anderer Freiberufler und Selbstständiger enorm weiter. Warum? Weil sie das gleiche durchgemacht haben wie ich. Der Tag der Kündigung aus der sicheren Festanstellung mit dem guten Gehalt heraus in ein Leben voller Abenteuer. Ein Leben, in welchem man am ersten Tag nicht weiß, was man am zweiten Tag verdienen wird – oder eben auch nicht. Die Selbstständigkeit bzw. das Leben als Freiberufler ist ohne Frage ein Risiko, doch ist es das Leben eines Angestellten nicht auch irgendwie? Wer sagt einem, dass die Firma, für die man arbeitet, nicht irgendwann schließt? Personal einsparen muss? Abteilungen zusammenlegt und Kündigungen verteilt? Risiko im Leben gibt es immer, doch ich bin der Meinung, dass man es als Freiberufler – nach anfänglichen Schwierigkeiten, die vermutlich jeder hat – irgendwann leichter hat. Wenn es darauf ankommt, kann man sich als Freiberufler selbst über Wasser halten, hat sein Leben selbst in der Hand und (für mich das wichtigste Argument überhaupt) ist von niemandem abhängig! Wenn ich morgen der Meinung bin, dass ich zwei Wochen Urlaub brauche, dann nehme ich sie mir.


Arbeit, die du liebst und Freiheit, die du lebst

Unter dem Titel von „I love Mondays“ steht „Arbeit, die du liebst und Freiheit, die du lebst“. Ja, ich mag dieses Buch in all seiner Hinsicht. Dieses Buch liefert nicht die ultimative Anleitung, wie man garantiert den Montag lieben lernt – viel mehr sagt Chimoy selbst, dass der Montag auch nur ein Tag wie jeder andere ist – aber es liefert Motivation. Anregungen. Es zeigt, was möglich ist, wenn man bereit ist, sich auf sein Leben als Freiberufler (Selbstständiger) einzulassen. Lacht nicht über meine Schwärmerei, aber für mich ein absolut gelungenes Buch!


Meine Tipps, wie ihr eure Montage zu „LovelyDays“ macht

Macht euch einen Plan für die Woche, so dass ihr entspannt in den Tag starten könnt. Vermeidet es, euch am Montag wichtige Termine zu blocken oder Dinge tun zu müssen, die euch so gar nicht liegen. Vermiest euch den Start in die Woche nicht mit blöden Aufgaben, sondern macht Montags da, was euch Spaß macht, was euch voran bringt. Wer so wie ich gepolt ist, macht Montags viele kleine Aufgaben, die dann schon für andere Tage in der Woche vorgearbeitet sind – natürlich nur dann, wenn die Prio 1 Sachen von der To Do Liste des Montags erledigt sind.Auch wenn es garantiert nicht jedem liegt, versucht doch mal eine Stunde früher wie üblich aufzustehen. Ich liebe das Gefühl, wenn ich Montags um 10 Uhr am Morgen auf meine To Do Liste schaue und sehe, was ich bereits alles erledigt habe. Als ich noch angestellt war, hatte ich um 10 Uhr erst zwei Stunden des Tages rum und der „ganze Tag“ lag noch vor mir. Jetzt als Freiberuflerin habe ich das meiste schon erledigt und kann mich am Nachmittag entspannt dem Sport (oder einem guten Buch auf dem Balkon) widmen.


Mein To Do Listen Tipp

Auch wenn ich jemand bin, der am liebsten fast alles virtuell festhält, sind Notizen auf „echtem Papier“ für mich dennoch unerlässlich. Warum? Weil es mir Spaß macht. Spaß ist mit einer der wichtigsten Faktoren eines erfolgreichen Lebens als Freiberufler. Meine virtuelle To Do Liste für meine beruflichen Aufgaben habe ich über ToDoIst organisiert, dennoch führe ich auch eine handschriftliche To Do Liste, auf der ich mir Sachen festhalte, die nicht immer nur beruflicher Natur sind. Projekte oder geplante Beiträge für den Blog stehen zum Beispiel dort und auch Steuersachen oder wichtige Telefonate habe ich dort gelistet. Bis auf diese Sache versuche ich mein Büro weitestgehend papierfrei zu halten. Ich drucke nur das aus, was ich wirklich brauche und mein karierter Block hält bereits seit rund zwei Jahren. Übrigens haben auch meine Stifte eine lange Lebensdauer^^
Um nicht nur den einen Tag, sondern alle Tage der Woche zu lieben, gehört für mich auch ein schöner Arbeitsplatz – und wenn dazu nun einmal eine schriftliche To Do Liste gehört, die mich glücklich macht, ist doch alles gut, oder?


Kurioses aus meinem Office-Leben

Friyayayay – wenn viele bereits am Freitag Morgen diese Ankündigung auf den baldigen Feierabend auf allen Kanälen verkünden, mag ich den Freitag oft nicht. Der Freitag ist so ein Tag, an dem kaum einer erreichbar ist, Pläne vom Anfang der Woche nun doch von manchen über Bord geschmissen werden (und man das Treffen, welches fürs Wochenende geplant war, nun doch cancelt) und überhaupt und sowieso. Ich mag den Freitag nur, wenn ich kaum noch etwas zu erledigen habe und mein persönliches Wochenende bereit nach ein oder zwei Stunden am Schreibtisch anfangen könnte. Wenn ich auf keine Rückmeldungen mehr warte und zudem weiß, dass ich meine mir selbst auferlegten Ziele für den Monat schon erreicht habe – dann starte ich entspannt ins Wochenende.

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2 Comments

  • Lila 5. August 2017 at 13:39

    Interessant. Dann gehörst du wohl wirklich zu wenigen Personen, die Montage lieben. Ich hasse Montage, weil mein Schlafrhythmus am Wochenende ein anderer ist und weil meine Kollegen immer mies gelaunt sind. Deswegen versuche ich, bloß keine Termine auf Montags morgens zu legen, weil ich eh nicht zuhören kann… Ich versuche Donnerstag oder Freitags immer zu dokumentieren, was ich die ganze Woche über so gemacht habe, damit ich Montag recht schnell wieder erin komme. Tatsächlich ist bei mir der Mittwoch der produktivste Tag *lach*

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    • DieFreiberuflerin 5. August 2017 at 13:48

      Ja, immer wieder interessant, wie unterschiedlich die Menschen doch sind. Aber ich muss zugeben, dass dies zu der Zeit, als ich noch angestellt war, auch anders ausgesehen hat…

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